Donnerstag, 5. Juni 2008





be.wegungen zer.ren
irgend.wo hin

ich lecke mein selbst
ver.liere mich
ziel.los
suchend
dem sinn im sinn.losen

lauf lauf lauf
ich laufe

rosa träume auf schwarzen samt






wolllust und leidenschaft

wächst erneut aus donnernden

weißem mamor

oder war er gar grün rosa durchtränkt

ich weiß es nicht mehr

zungengeflüster peischt durch die nacht

wo schwarzer samt

die nacht

umkleidet

erblüht ein silbriger glanz

die mondin singt leise wie eine verliebte

elfe und ich tanze in ihrem schein

und lausche den geschichten der götter die ihre tempel erbauten

und wilde lust schreit auf

flügelflattern durch schwebe ich die nacht

und entziehe mich

der wirklichkeit

oder sind es die wirklichkeiten

die mich nachts zum schweigen bringen

keine rose ohne dornen




wer summiert die samen

die laufe der zeit fallen und endlos

wachsen

laut und taklos

und sich oft mit fremden federn schmücken

ich wünsche mir keine rosen

ohne dornen

verÄnderungen




ich räume auf,

ich räume mein chaos auf

meinen kopf

kopfraum

kopfraumlösung

kopflos

kopfnote

kopfballast

kopfschmerz

kopf kopf kopf kopf

all die nie erzählten geschichten




all die nie erzählten geschichten

suchen den traum
in der nacht

kein erwachen
nur lachen
zerbrochene träume

ich habe geträumt von luna die sinn-verstört
an nächte wie diese erinnern
ertränkt mit ihrem mondblut
all meine träume

aber ich warte weiter auf luna
die mit mir singt
und all meine träume
zum tanzen bringt

ZungenGeflüster





zungengeflüster
peischt durch die nacht
und ich jage verlorende träume hinterher

luna tanzt in ihrem mondblut
und all die verloren träume
ziehen weiter durch einsame gassen und felder

stimmen
bilder
zerren
fetzen

raum
und
zeit
zerfließen

schwarze blitze donergeröll
und ich ziehe weiter

warte auf luna die mit mir singt
meine verlorene träume
zum tanzen bringt

ich erinnere mich





Ich erinnere mich


eins warst du so schön an zu schauen
mit all deiner pracht

das fell so weich
die augen so klar

schau dich an
was ist aus dir geworden

das fell zerzaust
die augen so matt

eins strahltest du in voller pracht
warst so schön an zu schauen

immer warst du für mich da
teiltest all meine sorgen

nie hast du ein laut von dir gegeben
doch warst immer für mich da

was ist aus uns geworden
du liegst eingepackt in irgendeiner ecke
und teilst nicht mehr mit mir meine sorge

wie oft habe ich meinen kopf an dich gelehnt
mit die geweint, gelacht und erzählt
immer warst du für mich da

nie hast du fragen gestellt
und doch haben wir einander verstanden

eins warst du so schön an zu schauen
in all deiner pracht.