
be.wegungen zer.ren
irgend.wo hin
ich lecke mein selbst
ver.liere mich
ziel.los
suchend
dem sinn im sinn.losen
lauf lauf lauf
ich laufe

wolllust und leidenschaft
wächst erneut aus donnernden
weißem mamor
oder war er gar grün rosa durchtränkt
ich weiß es nicht mehr
zungengeflüster peischt durch die nacht
wo schwarzer samt
die nacht
umkleidet
erblüht ein silbriger glanz
die mondin singt leise wie eine verliebte
elfe und ich tanze in ihrem schein
und lausche den geschichten der götter die ihre tempel erbauten
und wilde lust schreit auf
flügelflattern durch schwebe ich die nacht
und entziehe mich
der wirklichkeit
oder sind es die wirklichkeiten
die mich nachts zum schweigen bringen

eins warst du so schön an zu schauen
mit all deiner pracht
das fell so weich
die augen so klar
schau dich an
was ist aus dir geworden
das fell zerzaust
die augen so matt
eins strahltest du in voller pracht
warst so schön an zu schauen
immer warst du für mich da
teiltest all meine sorgen
nie hast du ein laut von dir gegeben
doch warst immer für mich da
was ist aus uns geworden
du liegst eingepackt in irgendeiner ecke
und teilst nicht mehr mit mir meine sorge
wie oft habe ich meinen kopf an dich gelehnt
mit die geweint, gelacht und erzählt
immer warst du für mich da
nie hast du fragen gestellt
und doch haben wir einander verstanden
eins warst du so schön an zu schauen
in all deiner pracht.